Bring Liebe in die Schule

Unsere Schule hat seit einigen Jahren eine tolle Aktion in Verbindung mit anderen Schulen im Umkreis gestartet. Kurz vor dem Valentinstag verteilen Schüler unserer Schule Herzchen, die man für 50 Cent erwerben kann. Am 14. Februar werden die Herzen dann mit einem Lolli an die Schüler verteilt. Man muss die Herzchen nicht unbedingt an seinen Schwarm schreiben, sondern kann sie auch an seine besten Freunde schicken, um ihnen eine Freude zu bereiten. Es versenden nicht nur Schüler Herzen sondern auch Lehrer. Sie finden die Herzchen-Aktion auch toll. Die Edertalschule, die Burgwaldschule, diedie Ortenberg-Schule in Frankenberg, und die Cornelia-Funke-Schule Gemünden nehmen auch an der Aktion teil.

Bibiana Sauer, Fortunata Ricca und Lisa Lehmann, (Schülerzeitungskurs Jg.9/ Frau Cramer)

„Wie, die wandern?" - Geschichtsprojekt im Jahrgang 6

GeschiprojektDass unsere Vorvor...-Fahren in der Altsteinzeit in Zelten lebten und von einem an den anderen Ort zogen, war für die Schülerinnen und Schüler der Klassen G6a & c erst einmal schwer vorstellbar. Klar: Steinzeit, weil vornehmlich Werkzeuge aus Stein benutzt wurden klang logisch. Vielmehr die Frage „Warum bauen die sich nicht auch einfach Häuser?" stand im Raum. Erst der Vergleich mit der Jungsteinzeit brachte die Antwort: In der Altsteinzeit ernährten sich die Menschen ausschließlich von dem, was ihnen die Natur schenkte. Auf dem Speiseplan stand neben Wildbeeren vor allem das zu erlegende Wild, was um ihre Lagerplätze lebte. Es wurde noch nicht gesammelt, sondern nur das erlegt, was man grade brauchte. Waren die Nahrungsquellen erschöpft, zog man einfach weiter.
Im Laufe der Zeit – auch Jungsteinzeit genannt – änderte sich das. Die Menschen lernten ihre Nahrung selbst anzupflanzen, Tiere zu halten und Vorräte anzulegen. Man wurde sesshaft, legte Vorräte an und schaffte sich Platz, durch das Roden von Wäldern. Das gewonnene Holz nutzte man gleich zum Bau von ... ja, den uns bekannten Häusern. Kennt man ja... Aber wo leben denn diese Tiere, die man züchtete? Wo bewahrte man die Nahrungsmittel auf? Auf dem Bild des jungsteinzeitlichen Dorfs gibt es weder Scheunen, noch Ställe. Und wenn es kalt wird? Dann profitiert der Mensch zusätzlich vom Tier: die Körperwärme. Die natürliche Heizung in der Jungsteinzeit war das Tier, das mit im Wohnhauslebte. So wurde es warm und zusätzlich konnte dem Tier konnte nichts passieren, weil der Mensch „ein Auge" auf es hatte.
Nicht nur um die Entwicklung, die dafür zuständig ist, dass man einem Zeitabschnitt einen „neuen" Namen gibt – von der Alt- zur Jungsteinzeit – sondern vor allem um den Bezug zur bekannten Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu ziehen, Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede erkennbar zu machen, bauten die 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse G6a und die 27 Schülerinnen und Schüler der G6c in Kleingruppen ein jungsteinzeitliches Dorf. Jede vier- bis fünfköpfige Kleingruppe ein eigenes, das am Ende, zusammen mit den anderen, ein Dorf ergab. Wichtig hierbei war neben der Konstruktion – wir arbeiten wie die Menschen von damals ohne Kleber, sondern mit „Holzstämmen" und Seilen, mit Gras und Lehm, kurzum mit dem, was die Natur vor tausenden von Jahren der Menschheit zur Verfügung stellte – vor allem die Details im und um das Haus. Innen: Aufteilung des Raums für Mensch, Tier und lagernde Nahrungsmittel. Außen: Wasser in der Nähe, Felder, Feuerstelle und wenn man genau hinsieht, sogar die Reste abgebrannter Bäume, die dem größer werdenden Lebensraum weichen mussten.
Zwei Wochen lang setzten die Schülerinnen und Schüler das praktisch um, was sie zuvor nur theoretisch im Buch lernen konnten und das Ergebnis kann sich sehen lassen!!! (Sebastian Gottschalch)

aab pic Hier geht's zu den Bildern

Afrikanische Riesenschnecken im Unterricht

Der WPU-Kurs 7 "Naturwissenschaften" beschäftigt sich zur Zeit mit Schnecken und anderen Weichtieren.  Heute brachte Leon Becker eine afrikanische Riesenschnecke mit. Das beeindruckende Tier ist fast 20cm lang und damit etwa doppelt so groß wie die größte europäische Scnecke, die Weinbergschnecke.
Gut erkennen konnte man das Gehäuse, den Fuß und den Kopf mit seinen beiden Fühlerpaaren. die größeren Fühler tragen die Augen, die beiden kleineren dienen dem Tasten. Nach kurzer Zeit kam die Schnecke aus ihrem Gehäuse und kroch langsam über die Hand von Niklas Wenzel.  Leon und sein Bruder besitzen die Schnecke seit 5 Jahren. Zu den Weichtieren  gehören neben den Schnecken auch Muscheln und Tintenfische.
Auf dem Bild sieht man die Schüler: Melisa Arslan, Lara Albrecht, Robin Gerike, Taylan Barpur und David Becker.

Powi-Schüler besuchen Battenberger Rathaus

Canon PowerShot S110 - IMG 0614Am vergangenen Dienstag sind Schülerinnen und Schüler der Klassen G7a und G7c zum Rathaus in Battenberg gegangen. Dort befragten Sie Herrn Rainer Zissel, Büroleiter der Stadt Battenberg, denn „Politik vor Ort" ist zurzeit das Thema der Klasse im Fach Politik und Wirtschaft.
Herr Zissel begrüßte die Gruppe und berichtete über die typischen Aufgaben einer Stadtverwaltung. Alle Steuern, Gebühren und Abgaben werden im Rathaus verwaltet. Ein Teil der Gelder muss die Stadt Battenberg weitergeben, den Rest nutzt sie um Pflichtaufgaben (z.B. Feuerwehr), aber auch freiwillige Aufgaben (z.B. Schwimmbäder ) zu finanzieren.
Außerdem berichtete Herr Rainer Wolf, der über seine Aufgaben. Er ist Standesbeamter und darf Eheschließungen durchführen. Darüber hinaus kümmert er sich um alle Grundstücke und Friedhofsangelegenheiten. Beim anschließenden Rundgang durch verschiedene Abteilungen der Stadtverwaltung trafen die Schüler auch den Bürgermeister Herrn Heinfried Horsel in seinem Dienstzimmer. Besonders spannend fanden die Schülerinnen und Schüler den Briefwechsel zwischen der Stadt Battenberg und dem englischen Königshaus.
Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich bei den städtischen Mitarbeitern für den Einblick in die Arbeit einer Stadtverwaltung.
(G7a, G7c der GSB)