Wichtel für die Tafel

Wichteln Tafel 2Es ist Dezember! Das heißt, bald ist Weihnachten: das Fest der Liebe. Beisammensein mit der Familie steht an erster Stelle. Dennoch freut sich jeder über ein kleines Geschenk – ganz besonders die Jüngeren. Nicht nur das Beschenkenlassen macht Freude, sondern auch das Schenken. Deswegen haben wir, die G10a, uns gedacht, dass wir anderen Kindern eine Freude machen wollen.
Unsere erste Idee war es, an „Weihnachten im Schuhkarton“ teilzunehmen. Dies ergab allerdings Probleme mit Versand- und Lagerkosten. Daraufhin kam der Vorschlag einer Schülerin: Päckchen für die Tafel. Alle waren einverstanden und es lag bereits Vorfreude in der Luft.
Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt und überlegt, wer wem etwas schenkt. In unserem Fall hatten wir männliche und weibliche Kinder zwischen 0 und 16 Jahren. Unser Ansprechpartner war Herr Wilhelm, von der Tafel Frankenberg/Battenberg. Da es im Nachhinein mehr Kinder waren, als wir Gruppen hatten, entschieden wir uns, die Gruppen zu verkleinern, damit jedes Kind der uns zugeschickten Liste beschenkt werden konnte. Als jeder dann sein Geschenk mit in die Schule gebracht hatte, fand das gemeinsame Einpacken statt. Jeder half, wo es was zu helfen gab.
Am 15. Dezember kam Herr Wilhelm und nahm die Päckchen, die wir mit Freude überreichten, entgegen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, individuell für jedes Alter, das passende Geschenk zu suchen. Dennoch gibt es Kinder, die diese Weihnachten leer ausgehen. Wenn aber jeder eine Kleinigkeit gibt, auch zum Beispiel Spielzeug von früher, kann man so Weihnachten für jede und jeden ein Stückchen schöner machen.
Die Klasse G10a und ihr Klassenlehrer Sebastian Gottschalch wünscht allen ein frohes Fest!

Lea B. , Klasse G10a

Ausstellungseröffnung „Asyl ist Menschenrecht“ an der Gesamtschule Battenberg

Asyl-AusstellungIn der Aula der Gesamtschule Battenberg wurde am Dienstagvormittag die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ im Rahmen einer kleinen Begegnungs- und Feierstunde am vergangenen Dienstag eröffnet. Die Ausstellung ist in den nächsten drei Wochen in der Schule zu sehen und informiert in vielen Schauplakaten über das Thema Flucht, Fluchtursachen und das Grundrecht auf Asyl.
Zur Eröffnung hatte die Schulleitung gemeinsam mit der Schulseelsorgerin Frau Schmidt-Biber neben den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen auch Dekan Gerhard Failing des Ev. Lutherischen Dekanates Biedenkopf und Helmut Kretz, Leiter des Diakonischen Werkes Biedenkopf und Beauftragter für Flüchtlingsfragen eingeladen. Als Gäste und Gesprächspartner waren zwei Asylbewerberinnen und drei Asylbewerber des Heims am Wingertsberg eingeladen, die Dieter Wolf, der sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung engagiert, begleitete.
Nach der Begrüßung durch die Schulleitung appellierte Dekan Failing an die Verantwortung eines jeden Einzelnen. Er rief die Jugendlichen auf an der gesellschaftlichen Aufgabe der Integration von vielen Menschen mitzuwirken. Der Beauftragte für Flüchtlingsfragen des Diakonischen Werkes Herr Kretz erläuterte einige Daten zum Thema Flucht und Vertreibung und erläuterte mit einigen Sätzen den Aufbau der Ausstellung.
Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Schülerinnen und Schüler die Erzählungen der anwesenden Flüchtlinge. Sie stellten sich in einem Mix auf Deutsch und Englisch vor und erzählten von ihren Herkunftsländern, warum sie geflohen sind und wie sie nach Deutschland gekommen sind. In der anschließenden Gesprächsrunde wurden gegenseitige Fragen und Wünsche ausgetauscht.

Marion Schmidt-Biber
 

„Hai-Alarm“ an der GSB

Autorenlesung webBattenberg, 25.09.2015
Am Mittwochmorgen bekam die Schule Besuch von der Autorin Christina Bacher, die aus ihrem neuesten Jugendbuch „Bolle und die Bolzplatzbande: Hai-Alarm“ las.
„Ich kann nur Krimis“, stellte die sympathische Autorin fest und erzählte die Geschichte von Wladi aus Tadschikistan, der in Köln mit seinen Freunden Kriminalfälle aufklärt. Diesmal auf der Spur von Juwelendieben, die mit Hai-Masken acht Juweliere in Köln überfallen haben. Mit von der Partie sind neben den Jugendlichen noch Frau Troisdorf, eine alte Dame mit Rollator und Bolle, der Straßenkehrer.
Christina Bacher erzählte weitgehend frei – und trotzdem Wort für Wort- ihren Kinderkrimi und zog dabei die Schülerinnen und Schüler der drei Klassen, die das Event besuchten, in ihren Bann. Die HR5a, die HR5c und die G6c lauschten der Geschichte und wollten nach der 5. Stunde eine Zugabe hören -das Ende hat die Autorin allerdings nicht verraten, das müssen die Schülerinnen und Schüler nun selbst erlesen.
„Wir müssen jetzt zum Unterricht“- meinte ein Schüler am Ende der Lesung: er dachte es sei erst die 5. Stunde zu Ende, dabei war es bereits 12.45 Uhr!
Die Zeit verging wie im Flug und nach der Geschichte gab es noch viele Fragen an Frau Bacher, die einen kurzen Einblick in das Leben einer Autorin und die Herstellung eines Buches gab. Am Ende gab es neben Autogrammkarten auch die Möglichkeit das eigene Buch signieren zu lassen, was einige gerne nutzten.
Organisiert wurde die Lesung im Rahmen der Leseförderung von Frau Reichert, die auch unsere Schülerbücherei betreut sowie Frau Rossmeisl von der Schulleitung.