2017-2018

Von Rock bis Filmmusik (hna, 07.03.2018)

hna KOnzert 201803Fünf Musikgruppen der Gesamtschule Battenberg gaben Konzert in der Großsporthalle
BATTENBERG. Fünf Musikgruppen der Gesamtschule Battenberg beeindruckten beim Konzert in der Großsporthalle mit Kostproben ihres musikalischen Repertoires. Das ursprünglich als Weihnachtskonzert vorgesehene und aufgrund widriger Umstände ausgefallene Konzert war verändert worden, so dass es einen zeitlosen Charakter hatte. 400 Musikfreunde spendeten lebhaften Beifall für die breite Palette der Darbietungen der jungen Instrumentalisten und Sängerinnen der Jahrgänge 7 bis 10. Mit einem guten Zusammenspiel der einzelnen Instrumentengruppen beeindruckte die Juniorband der Jahrgänge 5 bis 7. Das Repertoire reichte von rockigen Rhythmen über Märsche aus aller Welt bis zu Filmmusik. Die Streichergruppe der Klassen 7 war sehr konzentriert bei der Sache und gefiel mit dem Tanz der Rohrflöten aus der Feder Tschaikowskys.
Erfreulicherweise gibt es wieder eine Chor-AG, die sich ausschließlich aus Mädchen zusammensetzt. Sie zeigte viel Empathie bei ihren Vorträgen, etwa bei „Herz über Kopf“ von Joris und Zayns „Dusk till dawn“. Nach einer Pause zeigte die Schulband mit über 50 Akteuren ihre musikalische Vielseitigkeit und stellte sich als überall vorzeigbares Schulorchester unter Beweis. Das Repertoire umfasste Oldies wie „Copacabana“ und „Dancing Queen“. Gavotte bis „Guantanamera“ Das Streicherensemble der Jahrgänge 7 bis 10 stellte Vielseitigkeit unter Beweis und bot musikalische Kontraste von Händels „Gavotte“ bis zum Ohrwurm „Guantanamera“. Ein gemeinsamer Auftritt der Schulband und des Streicherensembles am Ende bildete mit „Let it go“ aus der „Eiskönigin“ den imposanten Abschluss. Die Gruppen wurden dirigiert von Cornelia Muth-Heldmann und Karin Schmidt.

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Buchprojekt von Schülern aus Battenberg und Tansania (HNA, 07.12.2017)

Foto: Lea Wagner, hnaSeit 1991 besteht die Partnerschaft der Gesamtschule Battenberg mit der Tegemeo School in Tansania und erst kürzlich fand der letzte Besuch dort statt. Nun haben beide Schulen gemeinsam ein Buch fertiggestellt, in dem es um die verschiedenen Lebenswelten von deutschen und tansanischen Jugendlichen geht. Die Projektgruppe von Schülern verschiedener Klassen der GSB (Foto) hat dafür mit den Lehrerinnen Marion Schmidt-Biber (links) und Katja Müller-Schönwälder (rechts) Themen und Ideen erarbeitet. Darunter sind Steckbriefe und Berichte von Schülern beider Länder, was durch den Austausch per E- Mail möglich war. Geschrieben ist das Buch in der gemeinsamen Sprache Englisch, im Anhang sind aber auch deutsche und kisuahelische Übersetzungen zu finden. Das Buch kostet acht Euro und ist bei der GSB, bei der Buchhandlung Jakobi in Frankenberg und im regionalen Gemeindebüro in Battenfeld erhältlich.

Erasmus-Fieber geht um (HNA, 06.12.2017)

HNA ErasmusGesamtschule Battenberg kooperiert mit Einrichtungen in Spanien, England und Italien
Von Thomas Hoffmeister BATTENBERG.
Das muss der Traum aller Schüler sein: Während Smartphones fast überall im Unterricht verboten sind, werden sie in einigen Stunden an der Gesamtschule Battenberg ganz bewusst eingesetzt: im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Erasmus-Projektes. „Man kann mit dem Smartphone nicht nur Selfies posten. Es gibt auch sehr viele Apps, mit denen man lernen kann. Zum Beispiel Vokabeln“, sagt Sebastian Wolff, Lehrer für Englisch und Erdkunde, der das Erasmus-Projekt in Battenberg betreut. In den Klassen 7 und 8 der Battenberger Gesamtschule ist „Gamification in the Classroom“ angesagt; spielerisches Lernen im Klassenzimmer. Über das Internet sind vier europäische Schulen miteinander verbunden. Neben der Gesamtschule Battenberg sind es die „IES Sierra de Gador“ an der spanischen Südküste, die „Graham School“ im englischen North Yorkshire (nord-spanisch-englisch-italienischdeutsche Zusammenarbeit entworfen und darüber abgestimmt. „So lernt man ganz nebenbei, was man im Internet nicht einfach darf – zum Beispiel geschützte Musik unterlegen – was es mit Urheberrechten auf sich hat und was man unter Netz-Netiquette versteht“, erklärt Wolff. „Tricks“ mit dem Smartphone habe er seinen Schülern nicht beigebracht, sagt Sebastian Wolff und grinst. „Die kennen ihr Handy doch viel besser als ich.“ östlich von Leeds) und das „Istituto Compensivo Statale „Vitaliano Brancati“ auf Sizilien/ Italien. In einem geschützten Bereich des Internets, einer so genannten „E-Twinning-Seite“, können sich die Schülerinnen und Schüler aus Spanien, England, Italien und Deutschland austauschen. Chatten ist möglich. Mit dem Handy werden Video-Clips gedreht, in denen sich die Schüler kurz vorstellen. Videobeiträge über den jeweiligen Wohnort sind geplant. Parallel dazu wird ein Logo für die „Das ist ganz cool“, sagt der 14-jährige Paul Sommer aus Allendorf über das Erasmus-Projekt. „Man lernt andere Länder kennen, verbessert seine Englisch-Kenntnisse und kann sich später vielleicht sogar mal persönlich treffen.“ „Andere Leute, andere Kulturen kennenlernen“: Das verbindet auch Melissa Diel (14) aus Allendorf mit dem Erasmus-Programm. „So hat man auch die Chance auf einen Austausch, wenn man nicht Französisch, sondern Latein als zweite Fremdsprache hat“, fügt Antonia Meisner (13) aus Battenberg hinzu. Die Französisch-Schüler der Gesamtschule besuchen seit vielen Jahren das Nachbarland. Laut Sebastian Wolff gibt es nur etwa 35 Schulen in Hessen, die am Erasmus-Projekt teilnehmen. „Wir mussten uns über mehrere Jahre bewerben“, berichtet Wolf. Jetzt ist an der Battenberger Gesamtschule das Erasmus-Fieber ausgebrochen: Die Schüler sind begeistert. Wolff: „Und die Schulleitung tut alles dafür.“

Last Christmas mal anders (HNA, 03.11.2017)

Schulband KloseSamba, Cha-Cha-Cha und Swing: Battenberger Schulband übte mit Komponist Kurt Klose
VON JULIA HENNIGES BATTENBERG. Wenn die Schulband ihre feurigen Töne erklingen lässt, fühlt sich der Zuhörer direkt in ein lateinamerikanisches Land versetzt. Dann ist man weit weg von kühlen Temperaturen, denkt an heiße Sommertage und tanzende Menschen. Möglich machen diese musikalische Reise die Jugendlichen der Gesamtschule in Battenberg. Ob Samba oder Cha- Cha-Cha – die 70 Schüler lernen im Workshop des Pianisten und Komponisten Kurt Klose, wie sie ihre Instrumente zu diesem Musikbereich einsetzen können. „Die Band kann dabei ein neues Repertoire entwickeln und auch neue Stile kennenlernen“, sagt Kurt Klose. Bei den Proben kommen dafür viele außergewöhnliche Instrumente zum Einsatz. So zum Beispiel eine Agogo Bell (Doppelglocke) und eine Guiro, über die die Musiker mit einem Stab streichen. Aber auch typische Instrumente sind während des Workshops gefragt. „Wir haben hier besonders viele Bassisten. Das ist eine absolute Ausnahme. Alle Big Bands suchen nach genau solchen Musikern“, berichtet der Leiter. Gespielt werden bei den Proben in der Aula zum Beispiel das Stück „Samba Batucada“ oder „Ihr Kinderlein kommet“ im Cha-Cha-Cha- Stil. Doch die Jugendlichen können auch anders. So wird das berühmte Lied „Last Christmas“ in einer Swingversion zum Besten gegeben. Angeboten wird ein solcher Workshop einmal im Jahr. Dann kommen die Musiker der Schule zusammen, üben und präsentieren das Ergebnis schließlich bei einem großen Schulkonzert. „Wir haben eine musikalische Verantwortung. Musik berührt und erfasst den ganzen Körper. Das sollen die Schüler spüren“, sagte Musiklehrerin Cornelia Muth-Heldmann. Auch das Gemeinschaftsgefühl sei hierbei wichtig: „Das Spielen in einer großen Gruppe wirkt auch gegen Vereinzelung“, sagt Klose.

Viessmann kooperiert mit GSB (HNA, 30.09.2017)

YoTa2Eine junge Akademie für Klassen 8 und 9
Neben der Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Edertalschule kooperiert Viessmann auch mit der Gesamtschule Battenberg: 2015 richteten sie gemeinsam die Young Technician Academy (YoTa) ein. Diese will interessierte und talentierte Schüler mit den Inhalten technischer und naturwissenschaftlicher Berufsfelder vertraut machen. Außerdem sollen die Teilnehmer gefördert und der Zugang zu dualer Ausbildung oder dualem Studium erleichtert werden. Sie richtet sich an Schüler der Klassen 8 und 9. Während der Teilnahme an der YoTa werden sieben technische Berufsfelder erkundet, unter anderem Metallbearbeitung, Elektrotechnik, Mechatronik und Kältetechnik. Die Schüler nehmen an fächerübergreifendem Unterricht teil, machen praktische Übungen und stemmen Projekte. Eins davon befasst sich beispielsweise mit dem Bau eines kleinen Fahrzeugs, das solarbetrieben ist – die fertigen Produkte treten dann in einem Rennen gegeneinander an. „Technikfelder werden spielerisch erfahrbar gemacht“, erklärt Georg Glade, Leiter der Personalentwicklung und Ausbildung bei Viessmann. Zum Programm gehören – wie bei der Young Engineer Academy – auch technisches Englisch, Teamtraining, Betriebsbesichtigungen sowie Exkursionen und Methodentraining. Pro Jahrgang nehmen zwölf bis 15 Schüler teil, auch sie bewerben sich bei ihrer Schule. Die Unterrichtszeit verlängert sich bei Teilnahme um drei Unterrichtsstunden die Woche. Seit dem Start der YoTa haben 33 Schüler teilgenommen. Sie erhalten am Ende ein Zertifikat. (lew)

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