Kultureller Herbst: Autorenlesung an der GSB

Maja Nielsen liest aus ihrem neuesten Buch „Feldpost für Pauline"
Schüler begeistert von Lesung
Am 18. September 2014 gab die Autorin Maja Nielsen an unserer Schule eine Vorlesung aus ihrem neusten Buch „Feldpost für Pauline". Nach der Lesung haben wir im Rahmen der Schülerzeitung Sannah Hesse und Kristin Kaletsch (Klasse R8b, Fr. Cramer) nach ihrer Meinung gefragt.

autoren Feldpost

 

 

 

 

 

 

 

 Sannah Hesse und Kristin Kaletsch, Klasse R8b (Fr. Cramer) (v.l.)
Sannah Hesse: „Heute haben wir mit unserer Klasse R8b (Fr. Cramer) eine Autorenlesung in der Aula besucht. Dort hat die Autorin Maja Nielsen ihr Buch „Feldpost für Pauline" vorgestellt.
Die zweistündige Vorlesung, die außer meiner Klasse noch zwei andere Klassen mit ihren Deutschlehrern besuchten, war sehr interessant. Die Autorin hat sehr lebendig aus ihrem Buch vorgelesen und mit ihren eigenen Worten sowie einem Hörbuch die Geschichte des Mädchens wiedergegeben. Mich persönlich hat die Vorlesung sehr neugierig auf das 95-seitige Buch gemacht. Sehr spannend fand ich die vorgelesenen Feldpostbriefe aus dem Besitz von Frau Nielsen. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall lesen."
Kristin Kaletsch: „Die Lesung hat mir sehr gut gefallen, da die Autorin sehr deutlich und nicht zu schnell gelesen hat. Ihre Stimmlage wurde passend zur Situation mal lauter und mal leiser. Die CD-Abspielung zwischen durch fand ich sehr gut, da man so alles noch besser verstehen konnte. Ich habe mir das Buch nach der Lesung gekauft und am gleichen Tag angefangen, es zu lesen".

Weiterlesen: Kultureller Herbst: Autorenlesung an der GSB

Gast aus Tansania besucht Gesamtschule Battenberg

Battenberg.- In der vergangenen Woche war hoher Besuch aus Tansania in der Gesamtschule Battenberg angesagt. Schulleiter Reinhold Gaß hieß Pfarrer Yoram Karusya, den stellvertretenden Bischof der Karagwe Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania, herzlich willkommen. Bei dem Besuch ging es darum, um eine Schulpartnerschaft zwischen der Gesamtschule und der TEGEMEO-Schule in Tansania auf den Weg zu bringen. Die Gespräche konnten in Deutsch geführt werden, da Pfarrer Yoram Karusya als ehemaliger Mitarbeiter der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) von 2006 bis 2012 im Evangelischen Dekanat Gladenbach lebte und arbeitete.


Zum Kituntu-Distrikt der Karagwe Diözese im Nordwesten Tansanias an der Grenze zu Ruanda und Uganda unterhält das Evangelisch-Lutherische Dekanat Biedenkopf seit 1991 eine Partnerschaft. Zu den verschiedenen Aktivitäten der Partnerschaftsarbeit gehören die gegenseitigen Besuche mit einem Schwerpunktthema. Im vergangenen Jahr waren Marion Schmidt-Biber und die Vanessa Sänger aus Reddighausen Mitglieder der Besuchsdelegation und beim Thema des Besuchs ging es um Religionsfreiheit.  Marion Schmidt-Biber arbeitet als Gemeindepädagogin des Dekanats Biedenkopf an der Gesamtschule Battenberg als Schulseelsorgerin und ist zuständig für die schulbezogene Jugendarbeit. In diesem Rahmen bietet sie regelmäßig Projekttage und Nachmittagsangebote zum Thema Afrika an. Ein besonderes Anliegen ist ihr der Austausch mit Kindern und Jugendlichen in Tansania. So gab sie die Anregung, Kontakt zu einer Schule in Tansania aufzunehmen und schrieb mit Battenberger Schülern erste zahlreiche Briefe nach Tansania. In Tansania absolvierte Vanessa Sänger, eine ehemalige Schülerin  der Gesamtschule, für neun Monate ein Praktikum an der TEGEMEO English Medium Primary School, eine Schule in Trägerschaft der Karagwe-Diözese.  Mit ihren Schülern beantwortete sie die Briefe und so kamen  die ersten Kontakten zwischen Schülerinnen und Schülern in Deutschland und Tansania zustande. So brachte Pfarrer Yoram Karusya ein weiteres kleines Paket an Briefen mit. Pfarrer Stähler, Ökumenebeauftragter des Dekanats Biedenkopf, meinte dazu: „Ein weiterer Traum ist in Erfüllung gegangen. Mit der Partnerschaft wollen wir Brücken zwischen Deutschland und Tansania bauen. So viele Briefe wie zu Zeit sind noch nie in der über zwanzigjährigen Geschichte der Partnerschaft ausgetauscht worden. Mit der Schulpartnerschaft und dem Zielen von globalem und interkulturellen Lernen kann eine neues, spannendes Kapitel aufgeschlagen werden.“

Durch die ersten Briefkontakte nahm die Idee immer mehr Gestalt an, eine Schulpartnerschaft zu gründen. Marion Schmidt-Biber stellte das Projekt bereits der Gesamtkonferenz und dem Schulelternbeirat der Gesamtschule vor und stieß damit auf eine breite Zustimmung. Der Besuch von  Pfr. Yoram Karusya im Nachbardekanat Gladenbach bot eine gute Gelegenheit, die Schule in Battenberg vorzustellen. Gemeinsam mit dem Ökumenebauftragten Jörg Stähler besuchte Karusya am vergangenen Mittwoch die Gesamtschule. In dem Gespräch mit dem Schulleiter Gaß wurden erste Ideen zum Gründen einer Schulpartnerschaft ausgetauscht. Bei der anschließenden Schulführung durch Hauptschulzweigleiter Denis Glotz lernte der Gast aus Afrika die Schule und Unterrichtsausschnitte näher kennen.  Die Gäste beglückwünschten die Schulleitung, Lehrer- und Schülerschaft zu einer Vorzeigeschule. Tief beeindruckt von der Schule und voll gepackt mit Briefen, Wünschen, Ideen und Geschenken verabschiedete sich der Gast aus und hofft auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen.

 

 

Die G7b besucht das Senckenberg Museum

Die Klassen 7 der Gesamtschule Battenberg besuchen im Rahmen des Biologieunterrichts das Senckenberg-Museum in Frankfurt. Tabea aus der G7b berichtet von diesem Ausflug:
Das Senckenberg Museum ist ein Naturmuseum. Es wurde von 1904-1907 gebaut, nach den Plänen des Architekten Ludwig Neher. Der Bauherr ist die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Gestiftet wurde es von Johann Christian Senckenberg. Es gehört zu den größten Naturmuseen in Deutschland.
Wenn man das Museum betritt kommt man in eine große Eingangshalle, wo sich eine Büste von J.C. Senckenberg befindet. Wenn man dann weiter geht kommt man zu den Treppenaufgängen der einzelnen Etagen. Es gibt eine große Halle mit Dinosaurierskeletten. Diese sind aber nicht echt sondern nachmodelliert. In einem Saal befanden sich viele ausgestopfte Säugetiere. Daneben gab es einen kleinen Raum mit den Vorfahren des Menschen. Ausgestopfte Vögel und Lebewesen aus dem Wasser gab es auch. In diesem Raum war ein aufgeschnittener Schweinswal zu sehen. In einer Etage des Museums ging es um die Evolution, von dort aus konnte man noch eine Etage tiefer gehen, wo Funde aus der Grube Messel ausgestellt werden. In der obersten Etage war eine Sonderausstellung über „7 Milliarden andere". In einem Raum war „Anatomie im Glas" ausgestellt. Dort waren tote Lebewesen, Organe usw. in ein Regal gestellt. Was nicht für jeden etwas ist. Es gab eine Ausstellung über Baby, dort waren echte Babys, wie sie in den 9.Monaten im Mutterleib aussehen, ausgestellt. Sie waren schon über 100 Jahre alt.
Wenn man mal drüber nachdenkt wie viele tote Lebewesen dort ausgestellt sind, fragt man sich schon wo diese herkommen, ob sie natürlich gestorben oder umgebracht worden sind ! Alles in Allem ist das Senckenberg Museum sehr schön und man kann viel lernen. Man benötigt nur viel Zeit um sich im ganzen Museum umzusehen. Es ist sehr empfehlenswert.

Tabea, G7b

Green Day 2013 - Schulen checken grüne Jobs am 12.11.2013

IMG 9970Wie sauber ist die Lahn? Wie viel Chemie steckt in unserem Haushalt?
Am diesem neuen Berufsorientierungstag können Jugendliche viele Berufe und Studiengänge im Umweltbereich entdecken. Gleichzeitig können Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen potenzielle Nachwuchskräfte kennen lernen und zeigen damit ihren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz (Mehr Informationen: http://www.greenday2013.de/)
In diesem Rahmen besuchte eine Schülergruppe der GSB eine Sonderveranstaltung im Chemikum in Marburg. Zunächst wurden an der Lahn Wasserproben entnommen und diese anschließend im Chemikum in Kleingruppen analysiert. Es wurden z.B. der Nitrat- und Nitrit-Gehalt verschiedener Wasserproben bestimmt und verglichen. Danach hatten die Schülerinnen und Schüler noch die Möglichkeit im Chemikum an vielen Stationen vorbereitete Experimente zum Thema „Wie viel Chemie steckt in unserem Haushalt" zu machen.