Erste-Hilfe-Kurs im Jahrgang 5

IMG 4606Im Namen der Gesamtschule Battenberg: Vielen Dank dem Deutschen Roten Kreuz, vor allem aber Frau Damm
Wofür fragen Sie sich? Unfallopfern zu helfen, ist die moralische Pflicht jedes Menschen. Belangt werden kann nicht der, der unbeabsichtigt etwas Falsches tut, sondern derjenige, der nicht Hilfe leistet, obwohl es ihm, zuzumuten und möglich gewesen wäre. Aber was muss ich tun und wie verhalte ich mich richtig? Diese Fragen wurden von Frau Damm, Mitglied des DRK, beantwortet: Von ihr erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur welchen Aufgabenbereichen sich das Deutsche Rote Kreuz verschrieben hat, sondern eigneten sich vor allem Vorgehensweisen an, die sie selbst bei Unfällen anwenden können. Hierzu zählte nicht nur, welche Nummer man wählt oder was beim Absetzen eines Notrufs beachtet werden muss (5 W- Fragen: Wo geschah der Unfall? Was ist genau passiert? Wie viele Personen sind verletzt? Welche Art der Verletzungen liegt vor? Warten auf Rückfragen), um möglichst schnell Hilfe zu holen, sondern sie lernten auch ganz praktische Dinge: Das Anlegen eines Fingerkuppen- oder Handverbands, warum Verbände und Kompressen steril sein sollten und die stabile Seitenlage, die bewusstlosen Menschen das Leben retten kann.
Seit nun mehr drei Jahren kommt Frau Damm ehrenamtlich zwei Mal pro Jahr an unser Schule und macht die Schüler des Wahlpflichtunterrichts „Verkehrserziehung" (Klassen 5) nicht nur darauf aufmerksam, dass man helfen muss, sondern zeigt ihnen auch wie!

Projekttag „Jugend und Alkohol" an der GSB

DSC 0156Projekttag „Jugend und Alkohol" Unter diesem Motto stand ein Projekttag, den Gemeindepädagogin Marion Schmidt-Biber im Rahmen der Schulnahen Jugendarbeit des Dekanates Biedenkopf an der Gesamtschule in Battenberg durchführte. Eingeladen hatte sie dazu Ulrike Ritter, Inhaberin der Fachstelle Suchtprävention im Diakonischen Werk Waldeck-Frankenberg. Am Vormittag beschäftigte sich eine 7. Klasse intensiv mit dem Thema Alkohol. Dabei ging es nicht um sture Wissensvermittlung oder gar Abschreckung. Vielmehr beschäftigen sich die Schüler und Schülerinnen um ihre Einstellungen und ihren Umgang mit Alkohol. In Spielen und Übungen erarbeiteten die Jungen und Mädchen Regeln für einen risikoarmen Umgang mit Alkohol; probierten mit Rauschbrillen aus, wie es sich anfühlt betrunken zu sein oder mussten in einem Quiz zahlreiche Fragen beantworten, zum Beispiel wieviel Alkohol in Alkopops enthalten ist, welche Körperfunktion durch Alkohol beeinträchtigt werden oder auch was man tun kann, wenn tatsächlich ein Freund betrunken ist.
Sicher lässt sich durch solche Projekte nicht verhindern, dass Jugendliche Alkohol trinken, doch werden sie zum Nachdenken angeregt werden und sie bekommen Anregungen und Tipps Alkohol maßvoll und risikoarm zu konsumieren. Nicht nur Schüler waren Adressaten des Projekttages – abends waren Eltern von Kindern im Konfirmandenalter eingeladen sich mit der Thematik zu beschäftigen. Frau Ritter erläuterte, das Prävention bereits im Kleinkindalter beginne und stellte dazu verschiedene Präventionsprojekte vor. Schwerpunkt bildete das Projekt „Halt" Dabei gab sie den Eltern zahlreiche Hinweise, wie sie ihre Kinder auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleiten und stärken können. In Bezug auf Alkohol ermutigte sie die Eltern Haltung zu zeigen und auch mal Nein zu sagen und vor allem im Gespräch mit den Kindern zu bleiben – auch wenn der Sohn oder die Tochter betrunken nach Hause kommt. Intensiv und engagiert diskutierten die Eltern im Anschluss an den Vortrag ihre eigenen Einstellungen und Erfahrungen mit Alkohol in ihrer eigenen Jugend sowie ihre Sorgen und Ängste in Bezug auf ihre Kinder. Ebenso wurden viele Fragen beantwortet, wie etwa – was macht man, wenn das Kind erzählt, dass auf einer anstehenden Klassenfahrt andere Schüler Spirituosen mitbringen oder wenn die 15 jährige Kinder auf ihrer Geburtstagsparty Alkohol anbieten wollen. Fachkundig und kompetent beantwortete Frau Ritter die vielen Fragen der Eltern. Sie gab Hinweise, worauf man Kindern achten sollte, ab wann Alkoholkonsum als kritisch einzustufen ist und Anzeichen für einen zu hohen Konsum. Sie ermutigte die Eltern aber auch zu Gelassenheit, denn insgesamt sei der Alkoholkonsum in Deutschland zurückgegangen. Haltung zeigen, im Gespräch bleiben, die Kinder von klein auf stärken und Vertrauen in die eigenen Kinder so lassen sich die Hinweise für Eltern zusammenfassen. Deutlich wurde auch, dass Prävention sich aus vielen Bausteinen zusammensetzt und Wirkung zeigen kann, wenn Eltern, Lehrer, Schüler und alle anderen Betreuungspersonen zusammenarbeiten und sich austauschen.

Erste-Hilfe-Auffrischungskurs an der GSB

erstehilfe1Am Samstag trafen sich Kolleginnen und Kollegen der Gesamtschule Battenberg, um unter der Leitung von Frau Gabriele Damm vom Deutschen Roten Kreuz einen Erste-Hilfe-Auffrischungs-Lehrgang zu absolvieren. Der Auffrischungskurs in Erster Hilfe hat zum Ziel, das bereits Erlernte (Erste-Hilfe-Grundkurs) zu aufzufrischen und zu festigen. So wurden Bewustseins- und Atmungsprüfung, die stabile Seitenlage, aber auch lebensrettende Sofortmaßnahmen, wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung eingeübt. Ein weiterer Schwerpunkt bei alltäglich in der Schule vorkommenden Notfallsituation. Ob Ohnmacht, blutende Wunden oder Sportverletzungen, aber auch der Zeckenbiss beim Wandertag, Frau Damm konnte den Teilnehmern wichtige Tipps für die Praxis geben.

G6a und G6c besuchen das Battenberger Stadtmuseum

IMG 2346Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die beiden Klassen G6a und G6c das Battenberger Stadtmuseum. Die Leiterin des Museums Frau Skupin führte die Schülerinnen und Schüler durch das Museum. Einige Abteilungen erarbeiteten sich die Schüler in Kleingruppen und werden die Ergebnisse im Geschichtsunterricht weiterbearbeiten.
Im über 400 Jahre alten historischen Rathaus präsentiert das Stadtmuseum Besonderheiten aus der Geschichte.
Die stadtgeschichtliche Abteilung besitzt als herausragendes Exponat ein Salbuch (=Verzeichnis) von 1712. Aus der Neuzeit um 1935 dokumentiert eine einzigartige Sammlung von Fotoplatten Battenberger Stadtansichten. 1851 wurde Julie von Haucke Prinzessin von Battenberg, nachdem sie morganatisch Alexander von Hessen und bei Rhein geheiratet hatte. Diese spannende (Liebes-) Geschichte und den Aufstieg der Adelsfamilie von Battenberg in europäische Königshäuser erfährt der Besucher u.a. in einer Medienschau. Beispielhaft erwähnt sei hier der englische Zweig der Familie Mountbatten ( = Battenberg) -Windsor, repräsentiert durch Prince Philip, Herzog von Edinburgh. Die jagdgeschichtliche Abteilung erklärt dem Besucher, warum im 18.Jahrhundert in und um Battenberg einige Jagdschlösser erbaut wurden und wieso der Name Battenberg mit dem berühmtesten Hirsch Hessens verbunden ist. Die Abteilung Bergbau beschäftigt sich in Verbindung mit dem Besucherbergwerk Burgbergstollen mit der Suche nach Manganerz. Der Besucher kann vom Museum aus direkt ins Stollenmundloch sehen. Der Stollen ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Eine weitere Abteilung beschäftigt sich mit den Motorradrennen "Rund um Battenberg" und auf dem "Battenberger Ring" in den Jahren von 1950 bis 1956. Nehmen Sie teil an der Faszination, die am Renntag bis zu 40.000 Besucher nach Battenberg führte. (Quelle: www.battenberg-eder.de)

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