R10a und R10b besuchen das Museum für Sepulkralkultur

sepul(Julia Franke, R10a)
Die Klasse R10a hat dieses höchst interessante und befremdliche Museum besucht. Sepulkralkultur bedeutet „die Kultur des Bestattens". In dem Museum wird anschaulich gezeigt, wie sich die Beerdigungsrituale im Laufe der Jahrhunderte verändert haben. So wurden früher die toten Menschen in der Kirche beerdigt, erst später wurden Friedhöfe außerhalb der Stadt angelegt.
Da man Angst vor den Untoten und Vampiren hatten, waren die Friedhöfe und Gräber immer umzäunt. Seit der industriellen Revolution entstanden die ersten Krematorien, sodass die Toten nun auch verbrannt und in Urnen bestattet werden konnten.

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Unser Ausflug zur Saalburg

IMG 4112Am Donnerstag, den 19.04.2012, machten die Klassen G6b, G6c und die Lateinschüler der Klasse G6a einen Ausflug zur Saalburg.Wir trafen uns alle in der Aula und fuhren um 7:30 Uhr mit dem Bus ab. Nun lag eine 1,5 Stunden lange fahrt vor uns. Als wir dann etwa um 9 Uhr an der Saalburg ankamen, regnete es sehr. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und wurden unseren Führern zugewiesen. Der anschließende Rundgang durch die verschiedenen Bereiche und Räume der Saalburg war sehr interessant und abwechslungsreich. Da so schlechtes Wetter war, musste das Bogenschießen leider ausfallen. Das fanden viele von uns sehr schade. Dafür hatten wir richtig viel Spaß beim Kämpfen. Zuerst wurden uns die verschiedenen Techniken erklärt, die wir dann auch ausprobieren konnten. Wir durften mit unseren Holzschwertern gegen Baumstämme kämpfen.
Im zweiten Durchgang bekamen wir zusätzliche Schutzschilde, mit denen wir uns vor dem Ball schützen konnten, mit dem nach uns geworfen wurde. Zum Ende der Führung wurden drei Kinder unserer Gruppe mit römischer Kleidung ausgestattet. Alina trug Stola und Palla, das ist ein Kleid mit einem Umhang, der auch als Kopftuch getragen werden kann. Tim wurde mit einer Toga eingekleidet. Die Toga ist ein großes Tuch, welches in einer aufwändigen Wickeltechnik um den Körper gelegt wird. Tim's besondere Senatorentoga hatte zwei rote Streifen. Dorian trug Helm, Kettenhemd, Schwert und Schild. Das war die Ausrüstung der römischen Soldaten. Nach einer Wissens-Rallye mit Fragen zur Saalburg und zu den Römern wanderten wir noch zum Limes.
Der Limes war ein Grenzwall, der das römische Reich vom germanischen Reich trennte.Diese Grenzanlage bestand aus Erdwällen, Holzpalisaden (Zaun), Wachtürmen und Kastellen. Die Saalburg war ein solches Römerkastell entlang des Limes. Um 13:30 Uhr stiegen wir dann in den Bus und fuhren zurück nach Battenberg. Mit dem Erreichen der Schule beendeten wir den schönen Ausflug um 15 Uhr.
(Autorin: Sophia Kinkel, G6b)

aab picWeitere Bilder gibt's hier in der Galerie!

Regensburg Sept.'11: Auf den Spuren der Römer

GSB KLafa Regensburg 15Drei Tage lang waren die Lateiner des 7.und 8.Jg. mit Frau Münter und Frau Naumann in Regensburg – auf den Spuren der Römer. In der alten Römerstadt Regensburg bekamen die Schülerinnen und Schüler einen kleinen Einblick in das Alltagsleben der Römer: römische Mosaike, Spiele, römisches Essen, eine Galeerenfahrt auf der Naab, natürlich die obligatorische Stadtführung – Regensburg war ursprünglich ein Kastell – und dann ganz und gar nicht antik: Shoppen im DEZ (Donau Einkaufszentrum).
Beim Fertigen der Mosaike kam manche und mancher an die Grenzen seiner Geduld und man konnte sich vorstellen, wie mühselig und kunstfertig es war, ganze Deckenmosaike herzustellen.
In einer Galeere auf der Naab fuhren die Schülerinnen und Schüler Patrouille und lernten gleichmäßig im Rhythmus zu rudern. Erzählungen des „Antreibers" brachten ihnen die Situation der römischen Wachsoldaten näher, die viele Stunden täglich im Boot saßen, immer auf der Hut vor Angriffen der Germanen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler am letzten Nachmittag ihre Kräfte und Geschicklichkeit bei römischen Spielen gemessen hatten, gab es abends zum Abschluss der Fahrt „Essen vom heißen Stein": Die Schülerinnen und Schüler brutzelten sich ihr Essen (zwar am Tisch, aber) auf heißen Steinplatten. Ähnlich wie die römischen Soldaten sich abends ihr Essen zubereiteten, sofern sie denn überhaupt Fleisch und Gemüse bekamen.
Die Stadtführung riss nur wenige vom Hocker, auch wenn Regensburg mit seiner Altstadt, seinen 18 Kirchen und seiner Donaulage wirklich sehenswert ist. Beeindruckt waren dann aber doch einige Schülerinnen und Schüler vom Regensburger Dom und der riesigen Orgel mit 8000 Pfeifen, mit Stahlseilen an der Decke hängend und mit einem Fahrstuhl für den Organisten. Eines der Highlights war natürlich das „Shoppen" in der Altstadt und im DEZ. Dort gab es fast alles.
Fazit: Eine schöne Fahrt! Wiederholenswert und ausbaufähig! Und wenn es nicht Regensburg ist, dann Xanten, Trier oder... Die Spuren der Römer reichen weit! (G.Naumann)

aab picWeitere Bilder der Lateinfahrt!

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BERLIN, BERLIN, WIR FAHREN NACH BERLIN!

Berlin_GR10Dank der Beziehungen des Hatzfelder Bürgermeisters Uwe Ermisch zum deutschen Bundestag, bekamen wir, die Klassen G10a und G10b die Chance drei Tage in Berlin zu verbringen.
Eine geschichtsträchtige Fahrt sollte es werden: Besuch des Reichstags, des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen und der Gedenkstätte Buchenwald in Weimar. Am 4.Mai 2011 um 7:15 Uhr am Schwimmbadparkplatz in Battenberg ging das Abenteuer schließlich los. Und nach sechs Stunden mehr oder weniger anstrengender Fahrt kamen wir aufgeregt in Berlin an. Wir stellten nur kurz unsere Sachen in der Jugendherberge „die Etage" ab, die für die nächsten zwei Nächte unser zu Hause sein sollte. Die Zimmer der Herberge waren sehr geräumig und freundlich eingerichtet, worin sich eindeutig der liebenswürdige Charakter der Herbergsmutter widerspiegelte. Nachdem diese uns eine kurze Einweisung gegeben hatte, mussten wir auch schon weiter zur Spree, auf der wir eine Stadtrundfahrt machten. Direkt im Anschluss gingen wir zum Reichstag. Vor Ort lauschten wir erst einem Vortrag von Onno Wulff im Paul-Löbe-Haus und anschließend machten wir einen Rundgang durch die Kuppel des Reichstagsgebäudes, wo wir die wunderschöne Aussicht genossen. Etwa eine Stunde und hunderte Fotos später hörten wir noch einen Vortrag im Plenarsaal, der von der Geschichte bis hin zur Architektur des Gebäudes alles umfasste. Als wir schließlich in die Jugendherberge zurückkehrten, waren alle müde und froh sich einfach nur noch ins Bett fallen lassen zu können. Am nächsten Morgen ging es dann, nach einem guten Frühstück, weiter in das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Dort wurden wir erst von Zeitzeugen durch die Gebäude geführt, wobei es sehr interessant war, die schrecklichen Dinge, die damals dort geschahen, aus eigener Erfahrung erzählt zu bekommen. Anschließend machten wir noch eine kurze Gruppenarbeit, die wir uns dann gegenseitig präsentierten. Am Nachmittag folgte dann keine Veranstaltung, sondern wir hatten Zeit, in Kleingruppen die Stadt zu erkunden. Später besuchten wir dann, wieder gemeinsam, das Musical Linie 1, welches in Berlin sehr populär ist. Nach einer kurzen Nacht fuhren wir am nächsten Morgen um halb 8 schließlich mit dem Bus zurück, wobei wir, bevor es zurück in die Heimat ging, erst noch das Museum in Buchenwald besuchten, wo auch Herr Gaß zu uns stieß, der die Führung der einen Hälfte der Gruppe übernahm. Zuerst sahen wir uns das Mahnmal an, welches sehr eindrucksvoll war. Anschließend gingen wir dann in den früheren Konzentrationslagerbereich, wo wir durch ein Museum geführt wurden, in dem man unter anderem noch die Pathologie und die Verbrennungsöfen begutachten konnte. Die Führung war sehr beeindruckend und im Anschluss bearbeiteten wir noch unterschiedliche Themen in Kleingruppen, die wir schließlich im Geschichtsunterricht präsentieren sollten.
(A.N., Schülerin der G10a)

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