Frau Temme, Frau Münter, Herr Junglass, Frau NaumannLatein an der Gesamtschule Battenberg
Die Fachschaft Latein an der GSB bemüht sich, eine zunehmend steigende Akzeptanz des Faches Latein bei Schülern und Eltern zu gewinnen. Im Allgemeinen kommen zwei Französisch- und ein bis zwei Lateinkurse zustande. Die Kursgrößen sind angenehm klein. Trotz G9 beginnen die Schülerinnen und Schüler an der GSB bereits in der 6. Klasse mit der 2.Fremdsprache. Das bietet besonders in der Anfangsphase mehr Zeit für das Vokabellernen und die Vertiefung der Grammatik.
Ein Ziel der Fachschaft Latein ist es, dass die Schülerinnen und Schüler folgende Fähigkeiten ausbilden:
• Übersetzungsfähigkeit,
• die Fähigkeit, die lateinische Sprache in ihren Besonderheiten genau zu analysieren und anzuwenden sowie Besonderheiten unserer Muttersprache bewusster wahrzunehmen und zu benutzen; denn Lateinunterricht ist auch immer ein wenig Deutschunterricht!
• die Fähigkeit, die Antike (Alltag, Militär, Literatur, Philosophie, Religion etc) mit unserem heutigen Leben in Verbindung zu bringen und zu vergleichen; die Antike begegnet uns im Urlaub, in Sprichwörtern, unser Kalender geht auf die Antike zurück, ebenso die alte Gerichtsweisheit „in dubio pro reo“ und vieles mehr.

In der Auswahl des Lehrbuchs und den Unterrichtsinhalten orientiert sich die Lateinfachschaft der GSB an den Zielen des Lateinunterrichts der Edertalschule (ETS). So soll ein problemloser Übergang in die 11. Klasse der ETS und damit ein Erwerb des „Latinums“ möglich sein.
In der 11. Klasse der ETS ist die Fortsetzung der 2. Fremdsprache (sowohl Latein als auch Französisch) gewährleistet. Auch eine Fortführung bis zur 13. Klasse ist möglich. Finden sich genug Interessenten, kann die erlernte 2. Fremdsprache in der 11. Klasse durch eine 3. Fremdsprache ersetzt werden. Diese muss bis zum Abitur belegt werden.

Ein weiteres Ziel der Fachschaft Latein ist es, den Unterricht möglichst motivierend zu gestalten. Die Schüler sollen mit Freude bei der Sache sein, ihre Kreativität gefördert werden. Die regelmäßige Durchführung von Projekten wie z.B. „So aßen die Römer“ oder „Stadtführung durchs antike Rom“ und lateinischen Abenden sollen hierzu beitragen. Außerdem führt die Fachschaft Latein regelmäßig Fahrten zur Saalburg und in alte Römerstädte, wie Trier, Xanten, Regensburg, Mainz und Köln durch.
All diese Veranstaltungen fördern die Schüler in ihrer Selbstständigkeit und hinterlassen positive, bleibende Erinnerungen.

Gabi Naumann, Fachvorsitzende Latein

 

Weitere Bilder finden sie hier!

2. Schnuppertag für die 2.Fremdsprache an der GSB

Bereits zum zweiten Mal wurde getreu dem Motto „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ eine Schnupperveranstaltung für die 2. Fremdsprache für die fünften Klassen des Gymnasialzweigs angeboten.
Die Französisch- und Lateinlehrerinnen hatten für jede Klasse ein zweistündiges Programm vorbereitet, um den Fünftklässlern ihr Fach vorzustellen.

Französisch LateinIn Französisch wurden die Schüler zunächst auf Französisch begrüßt. Die Lehrerinnen stellten sich in der Fremdsprache vor, was gleich die Schüler dazu veranlasste, sich ihrerseits auf Französisch vorzustellen.
Nachdem sie ihre ersten Worte in der Fremdsprache gelernt hatten, schauten sich die Schüler einen kleinen Film auf Französisch an. Dabei ging es um einen deutschen Jungen, der in Paris mit französischen Jugendlichen Bekanntschaft macht. Alle Schüler staunten darüber, dass sie bei der Filmsequenz schon sehr viel verstehen konnten.
Später luden die Kolleginnen alle dazu ein, in Gruppen an verschiedenen Stationen die Sprache und das Land unserer Nachbarn näher kennenzulernen.
An der Station „Aussprache“ wurden alle aufgefordert, auf dem Boden liegende Begriffe so schnell wie möglich zu identifizieren und auf sie zu zeigen. Dabei stellten sie fest, dass die Schreibweise und die Aussprache im Französischen stark voneinander abweichen.
Beim „Restaurantbesuch“ hatte jeder die Möglichkeit, in die Rolle eines Gastes zu schlüpfen und Gerichte auf Französisch zu bestellen, oder als „Kellner“ die bestellten Gerichte unter mehreren auszusuchen und den „Gästen“ zu bringen. So lernten die Schüler als einen Schwerpunkt des Französischunterrichts das Rollenspiel kennen.
Ferner konnten sich alle über die Teilnahme am Schüleraustausch mit Senonches informieren. Dazu beantworteten Neun- und Zehntklässler, die diese wertvolle Erfahrung gemacht hatten, die zahlreichen Fragen ihrer jüngeren Mitschüler. Zuletzt konnten die Schüler in einem Spiel einiges über Landeskunde bzw. über die Sehenswürdigkeiten von Paris erfahren.
Die Doppelstunde endete mit einem gemeinsamen Lied auf Französisch.
Die Fachschaft Latein stellte an zahlreichen Stationen Motivierendes, aber auch Mühseliges des Lateinischen dar, gab Einblicke in den täglichen Unterricht – Übersetzen, Satzglieder bestimmen, Endungen lernen, Vokabeltests schreiben. Die Kolleginnen Helga Münter und Gabriele Naumann sowie einige Siebtklässler führten die Fünftklässler durch den Latein-Parcours. Gabriele Naumann begrüßte die Fünftklässler mit einer Präsentation zu Latein, in der u.a. Entscheidungskriterien für das Fach wie Latein als die Grundlage der modernen Sprachen, unserer Kultur, Geschichte und Politik und als Trainingsinstrument für strukturiertes, logisches Vorgehen genannt wurden. Viele Argumente kamen auch von den Schülern selbst. Besonders hob Gabriele Naumann hervor, dass das Latinum als Studienvoraussetzung heutzutage kein alleiniges Argument mehr für die Lateinwahl an der Schule sein dürfe. Die Studienvoraussetzungen würden sich fast jährlich ändern und das Latinum könne durch Kenntnisse in anderen romanischen Sprachen ersetzt werden. Vielmehr sollten sich die Fünftklässler an ihren momentanen Fähigkeiten orientieren: Interesse an Grammatik, Spaß an kleinschrittigem strukturierten Arbeiten, Interesse an der Antike…
Nach der Präsentation lud Gabriele Naumann die Schüler ein, sich an vielfältigen Stationen mit der Sprache Latein und dem alten Rom auseinanderzusetzen. So analysierten und übersetzten die Schüler ihre ersten lateinischen Sätze oder spielten ein Memory zu lateinischen Fremd- und Lehnwörtern. An einer anderen Station gaben einige Siebtklässler den Fünftklässlern Einblicke in den Unterricht, in schwierigere und lustigere Phasen des Unterrichts und in die Unterrichtsmaterialien. An den übrigen Stationen spielten die Fünftklässler die Spiele antiker Zeit, zogen sich römisch an, aßen wie die Römer oder schauten sich römische Bauwerke an. Die Stunde endete mit einer kurzen Geschichte über Romulus und Remus und mit dem gemeinsamen Gesang aller von „Bruder Jakob“ in verschiedenen Sprachen.

Viele Schüler hatten ihre Entscheidung nach diesem Vormittag schon getroffen. Doch den noch Unentschlossenen stehen die Kolleginnen mit Rat und Tat zur Seite. Für die Eltern gab es zudem noch einen Elternabend.

Gabi Naumann (Fachvorsitzende Latein), Barbara Amlung (Fachvorsitzende Französisch)

 

Willkommen im alten Rom!

latein 3 20150520 1267076616Lateinprojekt des Jg.7 (März 2015)latein 13 20150520 1279351589
Vier Stunden lang tauchten die Schülerinnen und Schüler des Jg.7 mit ihren Lateinlehrerinnen Vera Temme und Gabriele Naumann ein ins antike Rom. Es begann mit einem kleinen Hörspielausschnitt von Wigald Boning. Während Vera Temmes Schülerinnen und Schüler sich anschließend mit Hilfe eines antiken Stadtplans auf Verbrecherjagd begaben, unternahmen die Jungs von Gabriele Naumann einen virtuellen Rundgang in 3D durchs alte Rom. Abwechselnd erschienen am Starboard in Großformat zunächst die heutigen römischen Ruinen und dann die antiken Rekonstruktionen dahinter. „Boah! Das sieht ja cool aus!“, so einige Schüler.
Nach diesem ersten Einblick wurden alle zu Stadtführerinnen und –führern. Die Schülerinnen und Schüler suchten sich zu zweit ein berühmtes Bauwerk, wie z.B. das Colosseum, den Circus Maximus, das Marcellustheater, die Caracalla-Thermen und viele mehr aus. Vera Temmes Schülerinnen und Schüler bevorzugten die Plakatgestaltung mit Buchmaterial, Schere, Kleber und Eddings, Gabriele Naumanns Schüler recherchierten lieber im EDV-Raum, um dann Plakate zu gestalten.
Gegen Ende träumten sich alle ins sonnige Rom, während die Stadtführerinnen und-führer einen Einblick in ihr Gebäude gaben.
Ein schönes Projekt! Alle waren engagiert und froh dabei und so auch der Abschlusskommentar eines Schülers: „Das können wir mal wieder machen! Tschüss!“

Heute 51

Gestern 114

Woche 51

Monat 2049

Insgesamt 482716

Aktuell sind 126 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions