2019-2020

Gesamtschule Battenberg hat 157 Abgänger verabschiedet (hna, 04.07.2020)

Abgaenger 2020Wegen Corona keine große Feier
Battenberg – 157 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Battenberg sind mit ihren Zeugnissen des Hauptschulzweigs, des Realschulzweigs beziehungsweise des Gymnasialzweigs verabschiedet worden. Wegen der Corona-Einschränkungen gab es diesmal allerdings keine große Abschiedsfeier wie üblich mit Familien, Musik und Gesang in der Großsporthalle. Stattdessen fand im überschaubaren Rahmen für jede der sieben Klassen eine Feier ohne Eltern und Gäste in der Aula satt.
Grußworte kamen per Video vom Vorsitzenden des Fördervereins, Hatzfelds Bürgermeister Dirk Junker, und der Vorsitzenden des Elternbeirats Michaela Theis. Schulleiter Reinhold Gaß sprach direkt zu seinen Schülerinnen und Schülern und stellte fest: „Ein außergewöhnliches Schuljahr, das uns für immer in Erinnerung bleiben wird, geht zu Ende. Ich bin aber überzeugt, dass diese wegen der Corona-Pandemie gewählte kleine Form der Verabschiedung ein persönliches Auseinandergehen ermöglicht.“
Gaß lobte die Schülerinnen und Schüler auch für ihre schulischen Leistungen und sagte, er könne sich nicht entsinnen, „dass wir jemals so eine große Zahl von sehr guten Leistungen in den Abschlussklassen hatten“. Beste Schülerin war Luzie Arnold mit der Note 1,0 aus der Gymnasialklasse 10A. Sie wurde mit dem Sonderpreis der Schule ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen für ihr besonderes soziales Engagement oder herrausragende schulischen Leistungen erhielten Josefine Gaiger (H9A), Laura Wagner (R10A), Alexander Fuchs (R10B), Alisa John (R10C) Alisha Iqbal (G10B) und Jakob Schubert (G10A). Schulsprecher Lukas Kluge, Schüler der G10B, sprach in der Abschiedsfeier seiner Klasse allen Bediensteten der Gesamtschule im Namen aller Schüler seinen herzlichen Dank aus dafür, „dass wir so eine moderne und gut aufgestellte Schule besuchen durften, was heute nicht selbstverständlich ist“.
„Möge die Macht mit euch sein. Ein Teil der Reise zur Persönlichkeitsentwicklung geht heute zu Ende. Nehmt euer Leben in die Hand und geht euren Weg“, gab die Klassenlehrerin der G10B, Gabriele Naumann, ihren jetzt „ehemaligen“ Schülern mit auf den Weg.

 

Will­kom­men und not­wen­dig (hna, 10.06.2020)

Viessmann LaptopGe­samt­schu­le be­dankt sich für Viess­mann-Com­pu­ter­spen­de
VON THO­MAS HOFF­MEIS­TER
Bat­ten­berg – Gut die Hälf­te der 75 Lap­tops und iPads, die das Al­len­dor­fer Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men Viess­mann der Ge­samt­schu­le Bat­ten­berg ge­spen­det hat, sind be­reits an Schü­ler ver­lie­hen und im Ein­satz. In Kür­ze sol­len auch die rest­li­chen Com­pu­ter an be­dürf­ti­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­ge­ben wer­den. „Das läuft ein biss­chen tröpf­chen­wei­se“, sag­te Alex­an­der Blah­nik, Lei­ter di­gi­ta­le Me­di­en an der Ge­samt­schu­le. Aber man sei auf ei­nem gu­ten Weg.
„Über die Com­pu­ter­spen­de von Viess­mann sind wir au­ßer­or­dent­lich froh. Die Ge­rä­te sind will­kom­men und not­wen­dig“, sag­te Schul­lei­ter Rein­hold Gaß bei der of­fi­zi­el­len Über­ga­be der Ge­rä­te. „Schu­le soll­te al­len Kin­dern den Zu­gang zu Bil­dung ge­wäh­ren“, be­ton­te der Schul­lei­ter. „Ge­nau das war die In­ten­ti­on“, ant­wor­te­te An­net­te Viess­mann für die Spen­der­fa­mi­lie, die vor knapp vier Wo­chen 100 000 Eu­ro für die An­schaf­fung von ins­ge­samt 150 Com­pu­tern und 50 iPads für meh­re­re Schu­len im Süd­kreis zur Ver­fü­gung ge­stellt hat­te (HNA be­rich­te­te).
„Wir sind tech­nisch su­per aus­ge­stat­tet“, sag­te Alex­an­der Blah­nik. Lei­der feh­le noch ei­ne schnel­le In­ter­net-An­bin­dung der Schu­le. Die vor­han­de­ne Lei­tung bie­te nur ei­ne Über­tra­gungs­ra­te von zwei Mal 16 MBit. Das sei ei­ne „sehr un­glück­li­che Si­tua­ti­on“, so Blah­nik.
Der Land­kreis als Schul­trä­ger ha­be sei­ne Haus­auf­ga­ben ge­macht, ant­wor­te­te Land­rat Dr. Rein­hard Ku­bat. „Wir ha­ben im Land­kreis 500 Ki­lo­me­ter Glas­fa­ser­lei­tun­gen ver­legt.“ Das Pro­blem lie­ge im EU-Wett­be­werbs­recht. Der Land­kreis kön­ne nur dort tä­tig wer­den, wo Te­le­kom oder Unity­me­dia „kei­ne Schwer­punk­te“ hät­ten. Im Fall der Bat­ten­ber­ger Ge­samt­schu­le ha­be es ei­ne Aus­schrei­bung für den An­schluss im Te­le­kom-Ge­biet ge­ge­ben. „Es gab nur ein Ge­bot, und die­se Fir­ma ist jetzt ab­ge­sprun­gen“, sag­te Ku­bat. „Jetzt ste­hen wir da und müs­sen er­neut aus­schrei­ben.“ Doch der Land­rat ist zu­ver­sicht­lich: „Die letz­te Mei­le krie­gen wir auch noch hin.“ Die von der Fir­ma Viess­mann ge­spen­de­ten End­ge­rä­te sei­en „to­tal wich­tig“, be­ton­te der Land­rat und sprach An­net­te Viess­mann er­neut sei­nen Dank aus.

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Montag, 18.05.20 - Start der Phase 2 (HNA, 14.05.20)

Gesamtschule Battenberg ist dann mit ihrer Kapazität am Ende.
VON THOMAS HOFFMEISTER2020 05 14 2.Schulstartphase
„Es läuft ganz ordentlich“, stellt Schulleiter Reinhold Gaß nach zwei Wochen Unterricht in den Abschussklassen H9 und R10 an der Gesamtschule Battenberg fest. Am kommenden Montag startet Phase zwei für den Wiederbeginn des Unterrichts an der Battenberger Gesamtschule mit den „Vorabschlussklassen“ H8, G9 und R9. „Dann werden wir von gut 100 auf fast 300 Schüler anwachsen“, kündigt Reinhold Gaß an. Für die anderen gut 700 Schüler ist weiterhin Homeschooling angesagt – also Unterricht mit elektronischen Medien und Aufgaben, die zu Hause gelöst werden müssen.
Fertige Pläne für die Vorabschlussklassen hat Konrektorin Cornelia Muth-Heldmann bereits seit zwei Wochen in der Schublade, musste aber auf das Startsignal des Kultusministeriums warten.
„Mit zehn Klassen sind wir dann räumlich und personell am Ende unserer Kapazitäten“, sagt Schulleiter Gaß. „Begrenzender Faktor ist dabei der Hygieneplan des Landes.“ Dieser schreibt Lerngruppen mit maximal 15 Schülern vor, in den Klassenräumen ist ein Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten.
Und wie soll das funktionieren, wenn irgendwann wieder 1000 Schüler an der Gesamtschule unterrichtet werden? – Auch dafür hat Konrektorin Muth-Heldmann schon einen Plan entworfen. Die Idee: Die Schüler der Jahrgänge 6 und 8, 7 und 9 sowie 5 und 10 haben jeweils an einem Wochentag Unterricht in der Schule und arbeiten an den übrigen Wochentagen von zu Hause aus. Diese Lerngruppen hat Cornelia Muth-Heldmann in die Farben Grün, Blau und Gelb eingeteilt. Bewusst habe sie nicht die Jahrgänge 9 und 10 auf einen Tag gelegt, „weil die sowieso immer zusammen hängen“, lacht die Konrektorin.
Abstand halten sei jedoch weiterhin das Gebot. Auf dem Schulhof solle sich dann eine „Entmischung“ einstellen, die Schüler seien dann „alle vier Tage“ zum Präsenzunterricht in der Schule. Das biete „klare, verlässliche Strukturen“ und ermögliche es, zeitnah Fragen zu beantworten, die sich zuhause beim Homeschooling ergeben hätten.
Muth-Heldmann: „Dieser Plan würde aber nur bis zu den Sommerferien gelten. Danach hätten wir A- und B-Wochen.“ Das bedeutet: Die eine Hälfte der Gesamtschüler hätte in der einen Woche Präsenzunterricht, die andere in der zweiten Woche. „Am Ende hätten wir alle etwa auf dem gleichen Stand.“
Trotz halbierter Klassengrößen, zusätzlicher Arbeit durch das Homeschooling und der Tatsache, dass 40 Prozent des Lehrerkollegiums einer Risikogruppe angehören – also beispielsweise über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen haben – werde es keine zusätzlichen Planstellen geben, sind sich Reinhold Gaß und Cornelia Muth-Heldmann einig: „Wir müssen personell mit dem auskommen, was wir haben.“

Korrektur der GSB: Auch die G10 beginnt am Montag!!!

Bildung für alle (HNA, 09.05.2020)


2020 05 20 Viessmann neue PCViessmann-Allendorf-Stiftung spendet Schulcomputer
VON THOMAS HOFMEISTER

Allendorf/Eder – „Ich könnte Sie umarmen“, sagte Landrat Dr. Reinhard Kubat freudestrahlend, als er sich am Freitag bei Annette Viessmann für die Spende von 100 000 Euro für Computer an Schulen im südlichen Landkreis bedankte. Das tat der Landrat mit Rücksicht auf das Abstandsgebot in Corona-Zeiten zwar nicht, überreichte Annette Viessmann aber einen Blumenstrauß und ein Glas Bienenhonig aus der eigenen Imkerei in Marienhagen.
Mit dem Geld sollen 150 Laptops und 50 i-Pads angeschafft werden. Die Spende komme „genau zur richtigen Zeit“, sagte der Landrat, der sich im Namen der Kinder, aber auch des Landkreises als Schulträger, herzlich bedankte. Insgesamt fehlten derzeit etwa 400 dieser Geräte allein im südlichen Kreisteil.
Genutzt werden sollen die Computer vorwiegend von Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 10 an der Gesamtschule Battenberg, dem Gymnasium Edertalschule, der Ortenbergschule, der Burgwaldschule und der Hans-Viessmann-Schule – vorwiegend von Kindern, deren Eltern sich keinen Computer leisten können. In Corona-Zeiten sind die Schüler gleichwohl auf Computer angewiesen, weil sie zu Hause lernen und dort auch ihre Aufgaben am PC oder Laptop bewältigen sollen.
„Die Bildung junger Menschen in unserer Heimatregion war und bleibt für unser Familienunternehmen eine Herzensangelegenheit“, sagte Annette Viessmann. Ganz im Sinne des Leitbildes „Wir gestalten Lebensräume für künftige Generationen“ würden mit dem Geld virtuelle Lernräume für die jetzige und künftige Schülergenerationen geschaffen.
Dr. Markus Pfuhl, im Viessmann-Vorstand für Digitalisierung verantwortlich, wird die Verteilung der Laptops und i-Pads koordinieren. Die Geräte werden in den Besitz der einzelnen Schulen übergehen und von dort leihweise an bedürftige Kinder ausgegeben. Eine Standard-Ausstattung an Software wird bei der Auslieferung der Geräte mit dabei sein.
„Die Spendenaktion ist auf Nachhaltigkeit angelegt“, sagte Annette Viessmann. Die Geräte sollten auch nach überstandener Corona-Krise weiter für den Unterricht genutzt werden.

Englisch mit Maske und Sicherheits-Abstand (hna, 28.04.2020)

hanEnglsich mit SicherheitsabstandSo war der erste Schultag mit Corona-Einschränkungen an der Gesamtschule in Battenberg
VON THOMAS HOFFMEISTER
Battenberg – Mit einer Dienstversammlung hatten sich die Lehrer der Gesamtschule in Battenberg am Freitag auf den Wiederbeginn des Unterrichts vorbereitet. „Wir haben mit Masken und entsprechendem Abstand im Stuhlkreis gesessen“, berichtet Schulleiter Reinhold Gaß am ersten Schultag am Montagmorgen.
Zumindest für die Schulleitung seien diese Osterferien keine Ferien gewesen. „Bis auf Karfreitag und Ostermontag waren wir jeden Tag in der Schule“, so Gaß. Es sei sehr viel zu regeln gewesen. „Und die E-Mails aus dem Kultusministerium kommen bevorzugt am Wochenende.“ Der Eingangsbereich der Gesamtschule weist eine klare Trennung für Schüler mit und ohne Schutzmaske auf. Wer keine Maske hat, der bekommt am Eingang eine verpasst. Spender mit Mitteln zur Händedesinfektion stehen bereit, in den Klassenräumen wurden die Tische so auseinandergerückt, dass der Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten wird.

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